Turnierhundsport
Vielseitigkeitssport

Turnierhundsport

Was ist Turnierhundsport?

Für die Teilnahme am Hundesport ist eine erfolgreich abgelegte Begleithundprüfung Voraussetzung. Der Turnierhundsport bietet sich jeder Hundebesitzerin und jedem Hundebesitzer als idealer Fitness- und Freizeitsport an. Es ist eine Art der Beschäftigung mit unserem Vierbeiner, die sowohl Hundeführer als auch Hund gleichermaßen fordern soll. Dem Hund kann er die Aufgabe ersetzen, für die er ursprünglich gezüchtet wurde. Vor allem dem Bewegungsbedürfnis des Hundes, der sich bei diesen Übungen richtig ausleben kann, wird dabei Rechnung getragen. Diese Sportart ist für Menschen jeder Altersgruppe geeignet. Und das Schöne dabei ist, dass es absolut keine Rolle spielt, ob der Hundeführer/die Hundeführerin nun einen großen oder kleinen, einen Rasse- oder Mischlingshund sein eigen nennt.

Beim Turnierhundesport wird in verschiedenen Disziplinen gestartet.

Geländelauf: Der Laufspaß zusammen mit dem Hund. Hund- und Hundeführer bewältigen eine Strecke von 2000 oder 5000 Meter. Der Hund soll dabei an lockerer Leine mitlaufen. An die Kondition von Hund- und Hundeführer werden hier höhere sportliche Anforderungen gestellt.

Hindernislauf: Tempo, Spannung, aktive Bewegungsarbeit mit dem Hund, freudiges Mitgehen des Hundes beim Überwinden der Hindernisse ist hier zu sehen. Die Hindernisbahn besteht aus 8 Hindernissen, hat eine Laufstrecke von 75 m, die in zwei Durchgängen bewältigt wird. Der Hund soll die Hindernisse überspringen, überlaufen oder durchlaufen. Der Hundeführer läuft möglichst schnell neben der Bahn auf Höhe des Hundes her.

Vierkampf: Den Vierkampf kann man wohl als die „Königsklasse“ in der Turnierhundesportwelt beschreiben. Er besteht aus 4 Teilen, wie der Name schon vermuten lässt:

1. Teil - Gehorsam: Leinenführigkeit und Freifolge sowie das Beherrschen der wichtigsten Kommandos werden gefordert.

2. Teil - Hürdenlauf: Vom Hund ist eine 50 Meter lange Strecke mit drei Hindernissen zu überwinden. Der Hundeführer läuft parallel zur Bahn und der Hund soll mit ihm auf gleicher Höhe bleiben. Das Reißen von Stangen, Vorprellen oder Zurückfallen des Hundes wird mit Punktabzug bestraft.

3. Teil - Slalomlauf: Der Tanz zwischen den Toren. Hundeführer und Hund müssen eine 75 m lange Slalomstrecke mit 5 Toren durchlaufen. Der Kurs wird im Zick Zack bewältigt. Nicht nur Schnelligkeit sondern auch Kraftausdauer sind hier gefragt. Für ausgelassene Tore oder das Nachziehen des Hundes gibt es Strafpunkte.

4. Teil - Hindernislauf: Das Team muss eine 75 m lange Bahn mit 8 verschiedenen Hindernissen (wie Sprung, Schrägwand, Tunnel, Laufsteg, Tonne, Reifen, Hoch- und Weitsprung) durchlaufen, wobei der Hund mit oder ohne Leine geführt werden kann.

CSC: Eine attraktive Mannschaftssportart. Der CSC heißt übersetzt Combination Speed Cup und erfuhr im Turnierhundsport eine überaus attraktive Bereicherung. Er setzt sich aus läuferischen Elementen des Vierkampfes zusammen. Der Geräteparcours ist in drei Sektionen aufgeteilt, für jedes der 3 Mannschaftsmitglieder ist also eine Sektion zu durchlaufen. Schnelle Wechsel sorgen bei dieser Disziplin für ein hohes Durchlauftempo. Und wie bei allen Laufdisziplinen des Turnierhundsports signalisieren auch beim CSC die Vierbeiner durch ihre Körpersprache ungeheuren Spaß, den ihnen diese Läufe bereiten.

Shorty: Diese Form des Wettkampfes lässt sich am besten als Kurzbahn CSC bezeichnen. Zwei sich kreuzende Hindernisbahnen stellen die Anforderung an die Mannschaften dar. Durch die im Gegensatz zum CSC reduzierte Grundanforderung an den Ausbildungsstand von Hund und Hundeführer wird auch mit dem Shorty die Hemmschwelle zum Einstieg in den Wettkampfsport nach unten verschoben.

QSC - Qualifikations-Speed-Cup – eine weitere Variation des Themas Turnierhundsport wird mit dem QSC demonstriert. Zwei Teams Mensch/Hund kämpfen auf parallelen, baugleichen Hindernisparcours um den Sieg. Im k.o.-System Sieger gegen Sieger, wird so der Tagesbeste ermittelt. Spätestens bei dieser Disziplin wird nicht nur von den Teilnehmern körperliche Fitness verlangt. Das Publikum als leistungsförderndes Element ist aus dem Turnierhundsport nicht wegzudenken. Schon manch einer kam heiser nach Hause.

Für die Hundeführer gibt es fast keine Altersbeschränkung. Sie werden im Wettkampf in männlich/weiblich sowie in Altersklassen eingeteilt.




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